Ansichten eines Troubadours, Woche 10: „Neues Jahr, neues Glück“, Tag 5.

Grüß Gott! Wie geht’s denn so?

 

Die Sonne scheint, die Zikaden geben ein orchestrales Meisterwerk zum Besten und der sanfte Wellengang hat eine geradezu hypnotische Wirkung auf mich.

Nur in deinen Träumen, mein sehr junger Padawan.

Ich pack den Winter in Wien nicht. *lacht*

Wie geht’s dir heute? Was hast du vor?

Steigt irgendwo eine nennenswerte Party? Mein kaputter Fuß, meine Entourage, mein Ego und ich schließen uns gerne an!

(Solange es ein Buffet gibt.)

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Mich hat neulich jemand gefragt, woher ich eigentlich meine Inspiration beziehe. Ich muss gestehen, ich stand ein wenig auf der Leitung. Ich kenne die Antwort auf diese Frage nicht. Klar, es gibt Bücher, Musik und Filme, die einen inspirieren können, aber ich denke, am Ende des Tages existiert kein Rezept.

Ein Künstler lässt sich von den einfachsten Dingen inspirieren. Jede banale Situation kann inspirationsfördernd sein. Ein Dunkelmagier im McDonalds, ein betrunkener Prophet am Straßenrand, eine Meute Orks am Westbahnhof, ein gestriegelter Schönling im Meridien. Oftmals sehe ich Leute und habe bereits ein Szenario in meinem Kopf. Ein Bild, das mich erheitert, ein Drehbuch, eine Kurzgeschichte.

Ich denke, das hätte ich antworten sollen, als mir die Frage nach der Inspiration gestellt wurde.

Aber meine Schlagfertigkeit macht sich dann, wenn sie gebraucht wird, meistens ziemlich heimtückisch vom Acker.

Kennst du das, wenn du dir dann denkst: Oh, Mann! Ich hätte das und das sagen sollen! Dem hätt ich’s gezeigt. Verdammt.

Anyway.

Lassen wir uns heute inspirieren. Öffnen wir unsere Poren und erlauben wir jeder noch so alltäglichen Situation zu einer Besonderen zu werden.

Was sagst du dazu?

Blicken wir aus dem Fenster. Schrotten wir unsere Iphones. Lassen wir uns berieseln von jedem einzelnen Eindruck. Lass uns diesen Freitagabend unvergesslich machen.

Was soll schon schief gehen?

Genieß deinen Freitag und kommentier diesen Beitrag, wenn du mich auf eine gute Party einzuladen gedenkst. Nur mit Buffet natürlich. *lacht*

Bussi

 

(Jannis Raptis, „Ansichten eines Troubadours“ Blog 2017, www.jannisraptis.com)

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