Ansichten eines Troubadours, Woche 6: „Die Unheilige Matrone“, Tag 6.

Guten Abend!

Wie verbringst du ihn? Kannst du mir irgendeine gute Veranstaltung empfehlen? Heute habe ich keinen Ausgeh-Tipp!

Allerdings habe ich ein Foto vom gestrigen Gourmet-Tipp:

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Pilzcrémesauce auf Reis mit Dattelstückchen

Mein Freund und Wochenend-Gastgeber Serrano hat mir beigebracht, wie man Pilzragout zubereitet. Und nicht nur das! Er hat mir auch gezeigt, wie man im Supermarkt Lebensmittel einkaufen geht. Aber du erinnerst dich vermutlich an den Blogpost vor einem Monat, als ich über Supermärkte schrieb, und über meine natürliche Veranlagung in Marketing-Fallen zu tappen. So wurde ich auch gestern Opfer der Schokoladen- und Weinabteilung und aus dem Plan, nicht mehr als 20 Euro auszugeben, wurde nichts.

Anyway, ich schweife ab. Hier haben wir also eine grandiose Pilzrahmsauce auf Basmatireis und mit einem Special, dessen Macht größer ist, als wir es uns vorzustellen wagen: Dattelstückchen. Ja, da schaust du, gel? Die Datteln geben eine gewisse Würze, die in ihrer Einzigartigkeit geradezu betörend ist.

Okay, ich muss wieder einmal übertreiben. Aber deshalb schreiben wir ja Blogs, oder? *lacht*

Hier noch ein Video, das heimlich gedreht wurde, als ich Pilze schnitt und dorthin zurückkehrte, wo ich hingehöre: Zum Dasein eines Hobbits.

 

Denn dort draußen herrscht derzeit das tiefste Mordor. Leider Gottes werde ich derzeit fast täglich Zeuge unaussprechlicher Aggression auf den Straßen und in den U-Bahnstationen Wiens. Diese Stadt ist verdammt gefährlich geworden und das kann mir keiner ausreden.

Für gesellschaftsuntaugliches Verhalten innerhalb einer zivilisierten Stadt wie Wien habe ich kein Verständnis.

Ich sehe nicht ein, wieso ich mich davor fürchten muss, das Haus zu verlassen.

Bitte, bitte, bitte! Mehr Liebe! Ich bete zu allen Göttern, dass irgendein Wunder geschieht.

Und, um das klarzustellen, falls irgendwer hier politisch werden möchte: Mir ist VOLLKOMMEN wurscht, ob die Beteiligten weiß, rot, gelb, blau oder orange gepunktet sind. Ich bin nur gegen EINE bestimmte Gruppe allergisch. Und die nennt sich Arschloch.

So.

Bitte, mehr Liebe und weniger Barbarentum. Bitte, danke.

Schauen wir nochmal das Video, in dem ich Pilze schneide, ich denke, das beruhigt uns alle wieder.

Weißt du, was das Schönste an der Koch-Session war?

Der Geruch der Pilze in der Küche! Oh mein Gott, das war unglaublich magisch.

Du bist übrigens herzlich zu unserer Weihnachtsbäckerei eingeladen! Wir werden im Laufe der nächsten 1-2 Wochen eine ganztägige Backsession einlegen und freuen uns über Gäste!

Außerdem bereite ich gerade ein Weihnachts-Special für euch vor! *Zwinker*

Ich freu mich, dass wir uns haben.

Ehrlich.

Deswegen wünsche ich dir jetzt einen gelungenen Samstagabend mit wenig Alkohol, keinen Zigaretten und keinen belanglosen Flirts. Du verdienst nämlich nur das Beste, Bruder/Schwester!

 

Kalinichta, guade Nocht!

 

(Jannis Raptis, „Ansichten eines Troubadours“ Blog 2016, www.jannisraptis.com)

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