Ansichten eines Troubadours, Juli 2018: „Das Spiel“

„Ceylon ist ganz 1001 Nacht, heiß und bunt und betäubend wie Opium. Die heimatliche Hitze des Sommers wird hier in der Erinnerung zur abendlichen Kühle, die Sonne blendet prall und die Singalesen lächeln kindersanft…“ Das waren die Worte Hermann Hesses, als er seine Reiseerinnerungen niederschrieb, und ich, der ich mich nun auch meinerseits auf Ceylon…

Ansichten eines Troubadours, Juni 2018: “Echos”

Willkommen zurück, hier, in den sommerlichen Tiefen des Juni! Wieder einmal blicke ich in stummer Vorfreude auf den Bildschirm meines iMacs und versinke in den Weiten von Google Maps. Wer kennt es nicht? Das Brüten über Landkarten und den Tatendrang, der sich in solchen Momenten entweder schleichend oder blitzhaft bemerkbar macht? Denn in drei Wochen…

Ansichten eines Troubadours, Mai 2018: „Nach dem Winterschlaf“

Ein herzliches Grüß Gott an alle! Nach der 6-monatigen Winterpause melde ich mich zurück und wünsche jedem ein gutes Sommersemester! Ist es nicht wundervoll draußen? Die Vöglein zwitschern, die Eichhörnchen purzeln durch das Blattwerk und die Leute vergessen in aller Euphorie auf Hose und Schuhwerk. Aus den Gastgärten erklingt die Volksweise klirrender Gläser und auf…

Ansichten eines Troubadours: *Einjähriges Jubiläum*

Einen wunderschönen Start in die Woche, liebe Gemeinde! Halloween steht vor der Tür, es herbstelt und der Blog „Ansichten eines Troubadours“ feiert seinen ersten Geburtstag. Klingt doch alles ganz nett. Dinge passieren, Leute kommen und gehen, es ist alles bedeutungslos und dann wieder doch nicht; ich spreche vom Lauf aller Dinge, aller Atome, der sich…

Ansichten eines Troubadours, Woche 34: „Die gewundenen Hörner des Draenei“

Einen wunderschönen Start in den Herbst und willkommen zurück zu den Ansichten des Troubadours! Tut mir leid die einmonatige Pause; ich vermute, die griechische Insel hat mich träge gemacht. Hach, ich vermisse jetzt schon die Strände der Ägäis! Das azurblaue Wasser. Die sonnenbeschienen Plateauberge. Den schwarzen Sand. Das unfassbar gute Essen. Bald, oh Poseidon mit…

Ansichten eines Troubadours, Woche 33: „Belegschaftsaktien ohne Beleg“

Hallo, geschätzte Leserschaft! Schön, euch alle wieder zu sehen. Ich hoffe doch, jeder hat seinen Sommer genossen! Ich melde mich von den Stränden der Ägäis, die ich mit Geifer in der Bapn aufsuchte, nachdem ich nach einem Monat Zypern ein paar Tage in Wien verbrachte. Ein Wechselspiel aus Agonie und panischen Angstzuständen befiel mich und…

Ansichten eines Troubadours, Woche 32: „Das Maximum an Multidimension“

Zypern. Unendliche Weiten. Gelobt sei der Erfinder der modernen Klimaanlage. Als ich mich gestern meiner täglichen Selbstmedikation widmete und an der Bar zerrann wie ein von Möwen zugeschissenes Schmirgelpapier, wie ein Picasso-Gemälde, dem die Farbe ausgeht, wie ein Labrador auf Lysergsäure, da spürte ich den Gipfel all der Abscheu, die mich ein weiteres Mal überkommen…

Ansichten eines Troubadours, Woche 31: „Welpen, Ukulelen und Halloumi“

Einen wunderschönen guten Morgen und ein herzliches Prost aus Zypern! Ich melde mich von meiner wunderschönen Airbnb-Bleibe aus, wo die Ukulele und der Hundewelpe meiner Gastgeber mir zuckersüße Gesellschaft leisten und die vierzig bis fünfzig Grad Celsius ein wenig erträglicher machen. Mann, tut es gut, wieder die Straße zu hitten! Es ist eine ganz spezielle…

Ansichten eines Troubadours, Woche 30: „Die Weisheitszähne des Enterbten”

Hallo und willkommen zurück zu den Ansichten eines Troubadours! Meine einmonatige Absenz sei mir verziehen. Die Wahrheit ist: Ich habe nicht einmal eine gute Entschuldigung. Ich glaube, ich hatte schlicht und ergreifend einfach nichts mehr zu berichten. Genießt du den langersehnten Sommer? Räkelst du dich in den Wogen des unaufhörlich fließenden Flusses? Fühlst du dich…

Ansichten eines Troubadours, Woche 29: „Jenseits von Gut und Böse“

Grüß Gott, verehrte Leserschaft! Wie geht’s? Meine Absenz letzte Woche sei mir verziehen. Zeitaufwändige Bagatellen profaner Natur machten sich einen Jux daraus, mich kurzzeitig zu behelligen. Nun jedoch wollen wir wieder ein paar Minuten finden, um uns zu besinnen und anzukommen. Wo wir ankommen und ob wir sanft oder hart landen werden, vermag ich jedoch…