Ansichten eines Troubadours, November 2018: „Augen zu und durch“

Kaiserwetter. Unendliche Weiten. Ein weiterer November hat sich widerwillig der Vergangenheit ergeben und seinem Nachfolger – dem diensteifrigen Nachtwärter namens Dezember – den Weg geebnet. Nun ist es soweit. Das Jahr 2018 gilt bald offiziell als vorüber. Und ein weiterer Troubadour, der sich Tag und Nacht wundert, auf welche Weise er denn hierher gelangte, greift…

Ansichten eines Troubadours, Oktober 2018: *Zweijähriges Jubiläum*

Der trübe Fluss siecht dahin und schimpft sich Alltag und „reales Leben“. Und doch mündet auch er, so wie alle Flüsse, in den dunklen, unerforschten Ozean. Wer wagt diese Reise? Die meisten fürchten sich und ziehen es vor, weiterzuschlafen. Andere krallen sich an Tradition, Religion, Alltag, Familie und Geld.  Wieder andere jedoch begeben sich auf…

Ansichten eines Troubadours, September 2018: „Den Berg besteigen“

Hallo und willkommen zurück zu den Ansichten des Troubadours, geschätzte Leserschaft. Ich hoffe, meinen Freunden und Freundinnen geht es gut. Ich hoffe, der sanfte Abgang des Septembers hat gemundet. Mir mundet hauptsächlich der Gemischte Satz aus der Nachbarschaft; ein edler Tropfen, der dem güldenen Herbst den letzten Schliff Romantik verleiht. Bemerkenswert. Hach ja, der Herbst….

Ansichten eines Troubadours, August 2018: „Der Schlaf des Gerechten“

Hallo und willkommen zurück zu unserer monatlichen Zusammenkunft, liebe Leserschaft! Nun ist der Sommer tatsächlich zu Ende. Das Grün der Bäume hat seinen Glanz verloren, die Kleider werden länger und der Duft von Meersalz verblasst langsam aber sicher zu einer halbherzigen Erinnerung. Worüber soll in diesem Zustand nur gebloggt werden? Ein melancholischer Zwölftakter, der Geschmack…

Ansichten eines Troubadours, Juli 2018: „Das Spiel“

„Ceylon ist ganz 1001 Nacht, heiß und bunt und betäubend wie Opium. Die heimatliche Hitze des Sommers wird hier in der Erinnerung zur abendlichen Kühle, die Sonne blendet prall und die Singalesen lächeln kindersanft…“ Das waren die Worte Hermann Hesses, als er seine Reiseerinnerungen niederschrieb, und ich, der ich mich nun auch meinerseits auf Ceylon…

Ansichten eines Troubadours, Juni 2018: “Echos”

Willkommen zurück, hier, in den sommerlichen Tiefen des Juni! Wieder einmal blicke ich in stummer Vorfreude auf den Bildschirm meines iMacs und versinke in den Weiten von Google Maps. Wer kennt es nicht? Das Brüten über Landkarten und den Tatendrang, der sich in solchen Momenten entweder schleichend oder blitzhaft bemerkbar macht? Denn in drei Wochen…

Ansichten eines Troubadours, Mai 2018: „Nach dem Winterschlaf“

Ein herzliches Grüß Gott an alle! Nach der 6-monatigen Winterpause melde ich mich zurück und wünsche jedem ein gutes Sommersemester! Ist es nicht wundervoll draußen? Die Vöglein zwitschern, die Eichhörnchen purzeln durch das Blattwerk und die Leute vergessen in aller Euphorie auf Hose und Schuhwerk. Aus den Gastgärten erklingt die Volksweise klirrender Gläser und auf…

Ansichten eines Troubadours: *Einjähriges Jubiläum*

Einen wunderschönen Start in die Woche, liebe Gemeinde! Halloween steht vor der Tür, es herbstelt und der Blog „Ansichten eines Troubadours“ feiert seinen ersten Geburtstag. Klingt doch alles ganz nett. Dinge passieren, Leute kommen und gehen, es ist alles bedeutungslos und dann wieder doch nicht; ich spreche vom Lauf aller Dinge, aller Atome, der sich…

Ansichten eines Troubadours, Woche 34: „Die gewundenen Hörner des Draenei“

Einen wunderschönen Start in den Herbst und willkommen zurück zu den Ansichten des Troubadours! Tut mir leid die einmonatige Pause; ich vermute, die griechische Insel hat mich träge gemacht. Hach, ich vermisse jetzt schon die Strände der Ägäis! Das azurblaue Wasser. Die sonnenbeschienen Plateauberge. Den schwarzen Sand. Das unfassbar gute Essen. Bald, oh Poseidon mit…

Ansichten eines Troubadours, Woche 33: „Belegschaftsaktien ohne Beleg“

Hallo, geschätzte Leserschaft! Schön, euch alle wieder zu sehen. Ich hoffe doch, jeder hat seinen Sommer genossen! Ich melde mich von den Stränden der Ägäis, die ich mit Geifer in der Bapn aufsuchte, nachdem ich nach einem Monat Zypern ein paar Tage in Wien verbrachte. Ein Wechselspiel aus Agonie und panischen Angstzuständen befiel mich und…