Ansichten eines Troubadours, Woche 32: „Das Maximum an Multidimension“

Zypern. Unendliche Weiten. Gelobt sei der Erfinder der modernen Klimaanlage. Als ich mich gestern meiner täglichen Selbstmedikation widmete und an der Bar zerrann wie ein von Möwen zugeschissenes Schmirgelpapier, wie ein Picasso-Gemälde, dem die Farbe ausgeht, wie ein Labrador auf Lysergsäure, da spürte ich den Gipfel all der Abscheu, die mich ein weiteres Mal überkommen…

Ansichten eines Troubadours, Woche 31: „Welpen, Ukulelen und Halloumi“

Einen wunderschönen guten Morgen und ein herzliches Prost aus Zypern! Ich melde mich von meiner wunderschönen Airbnb-Bleibe aus, wo die Ukulele und der Hundewelpe meiner Gastgeber mir zuckersüße Gesellschaft leisten und die vierzig bis fünfzig Grad Celsius ein wenig erträglicher machen. Mann, tut es gut, wieder die Straße zu hitten! Es ist eine ganz spezielle…

Ansichten eines Troubadours, Woche 30: „Die Weisheitszähne des Enterbten”

Hallo und willkommen zurück zu den Ansichten eines Troubadours! Meine einmonatige Absenz sei mir verziehen. Die Wahrheit ist: Ich habe nicht einmal eine gute Entschuldigung. Ich glaube, ich hatte schlicht und ergreifend einfach nichts mehr zu berichten. Genießt du den langersehnten Sommer? Räkelst du dich in den Wogen des unaufhörlich fließenden Flusses? Fühlst du dich…

Ansichten eines Troubadours, Woche 29: „Jenseits von Gut und Böse“

Grüß Gott, verehrte Leserschaft! Wie geht’s? Meine Absenz letzte Woche sei mir verziehen. Zeitaufwändige Bagatellen profaner Natur machten sich einen Jux daraus, mich kurzzeitig zu behelligen. Nun jedoch wollen wir wieder ein paar Minuten finden, um uns zu besinnen und anzukommen. Wo wir ankommen und ob wir sanft oder hart landen werden, vermag ich jedoch…

Ansichten eines Troubadours, Woche 28: „Die Pinie und die Weide”

Grüß Gott und schönen Wochenstart, verehrte Leserschaft! Mit Sodbrennen und einem wehleidig zuckenden rechten Auge stieg ich soeben aus dem Flieger aus; einer betagten Maschine jugoslawischer Nationalität, die rußig und düster, aber durchaus solide, ihre dreihundert Knoten zurückgelegt hatte. Nach einem ausgedehnten Spontan-Wochenende in Thessaloniki, fühle ich mich dem Tao so nahe wie schon lange…

Ansichten eines Troubadours, Woche 27: „Ein Allegretto für den Kaiser“

Einen wunderschönen Wochenstart! Der Himmel gleicht einer weinenden Mundharmonika und erinnert mich irgendwie an die Achtziger. Wobei, Moment mal. Hat man die Achtziger eigentlich miterlebt, wenn man sich an sie erinnern kann? *mysteriös-in-die-Kamera-blickend* Ich weiß es nicht, liebe Freunde, in der Anlage ist jedenfalls das Wasser drin. Leicht verstört, schreckte ich soeben aus meiner Siesta…

Ansichten eines Troubadours, Woche 26: „Der Frühjahrsputz“

Guten Morgen, schöne Woche und ertragreichen Monat, liebe Gemeinde! Der Frühling ist da, die Vöglein zwitschern und die Grillen zirpen. Und während ich nun meine Schreibfeder in den breiigen Restinhalt des schräg geneigten Tintenfasses stoße, um meine Gedanken zu Papier zu bringen, muss ich mir eingestehen: Ich wäre lieber draußen im Park, um mich mit…

Ansichten eines Troubadours, Woche 25: „Von Alien zu Alien“

Hallo und herzlich willkommen zu Woche 25 in den Ansichten eines Troubadours! Na, alles okay? Was macht dein Fühlen-Denken-Tun-Konstrukt? Hast du diese Woche ein paar gute Entscheidungen getroffen? Verantwortung übernommen? Deine Mitmenschen inspiriert? Falls nicht, macht das überhaupt nichts, denn heute beginnt eine komplett neue Woche und du hast die Möglichkeit, ganz von vorne zu…

Ansichten eines Troubadours, Woche 24: „Die Saitenspannung des Bewusstseins“

Einen wunderschönen Montagmorgen, frohe Ostern und einen sanften Wochenstart wünscht dir dein Troubadour! Alles im Grünen? Hat der Osterhase brav Ostereier versteckt? Den Frieden verkündet und Eierkuchen verteilt? Zu mir ist er auch gekommen. Allerdings als Lammbraten verkleidet, dessen Säfte, jedes Mal, wenn sie auf die Glut tropften, eben dieser ein genüssliches „Zsch“ entlockten. Dazu…