Ansichten eines Troubadours, Woche 11: „Fünfzigtausend Drachmen für einen T-Rex“, Tag 7.

Schön‘ Sonntach, ne!

Wie jeht’s dir?

Bei mir ist alles okay, ich kuriere mich aus. Meiner Erkältung geht es schon besser und meine beiden Füße wurden seit vorgestern Abend nicht mehr benutzt.

Ich schlafe ohne Pause.

Und das tut verdammt gut. *zufriedenes-Gähnen*

Beinahe war ich versucht, heute eine „Ode an Hypnos II“ zu schreiben. Aber ich denk mir, die Woche sind meine Leserzahlen ohnehin schon gesunken, ich muss das Ganze nicht auch noch überstrapazieren.

Apropos sinkende Leserzahlen: Da Facebook-Seiten so konzipiert sind, dass man Geld zahlen muss, um im Newsfeed zu erscheinen, habe ich seit dem Löschen meines Privatprofils viel an Reichweite verloren. Da ich mir täglich gesponserte Beiträge nicht leisten kann, würde ich dir empfehlen – falls der Blog dir gefällt – deine E-Mail im Verteiler einzutragen, der sich auf der Webseite wie eine gähnende Schlucht auftut.

Er ist nicht zu übersehen!

Eine andere Möglichkeit ist, mir auf Twitter oder Google+ zu folgen.

Gott, diese ganzen (a)sozialen Medien gehen mir wirklich auf den Geist. Aber leider habe ich keine Wahl. Und es geht so ziemlich jedem Independent Artist da draußen genauso. Plattformen wie Facebook, Instagram oder Twitter sind ein Segen und ein Fluch zugleich.

Erzähl mal, wie war dein Weekend so? Was hast du getrieben?

Ich bin, wie bereits erwähnt, seit vorgestern Abend in Linz und habe die Wohnung kein einziges Mal verlassen. Ich höre indische Musik und schlafe ohne Pause. Man könnte meinen Aufenthalt hier mit einer Kur vergleichen.

Weißt du, an Tagen wie diesen, denke ich mir oft: Wie schön wäre die Welt, wenn wir alle immer so leben könnten.

Ich weiß, das ist utopisch. Aber lass das Gedankenexperiment mal zu: Du schläfst, isst, spazierst durch die Wälder, jagst Mammuts, sammelst Beeren, liebst deine Nächsten, spielst Harfe in der Lichtung und redest mit den Tierchen.

Gibt es eine treffendere Vorstellung für ein erfülltes Leben?

Kein Geld, kein „Job“, keine Bürokraten und keine Konvention. Nur du und dein tiefstes Innerstes, mit dem du im Einklang bist.

Ich weiß nicht viel über mich, aber zu den wenigen Dingen, die ich herausgefunden habe, zählt die Tatsache, dass ich dann am glücklichsten bin, wenn ich Eins mit meinem inneren Tier bin. Mit dem Instinkt.

Dem Gorilla.

Stell dir mal folgende Frage: Wie wäre dein Charakter heute, wenn du in einer Welt aufgewachsen wärest, in der es keinen Leistungsdruck, keine öffentlichen Verkehrsmittel, keine Büros und keine Universitäten gäbe?

Wer würdest du sein, wenn du in der Wildnis aufgewachsen wärest? Innerhalb eines Stammes, der in Einklang mit der Natur lebt.

Ich find, die Vorstellung ziemlich reizvoll.

Ich möchte nicht werten oder vergleichen. Es ist nur ein Gedanke, der heute sehr präsent ist bei mir. So eine Art Sehnsucht nach der Rückkehr; der Rückkehr zur Einfachheit.

Denk drüber nach, wenn du Lust hast. Vielleicht verzaubert dich der Gedanke auch.

In diesem Sinne:

Ich leg mich wieder schlafen!

Wir sehen uns morgen bei Woche 12 in Ansichten eines Troubadours!

Danke fürs Reinschaun und schöne Träume!

 

Jannis, der kleine Gorilla.

 

(Jannis Raptis, „Ansichten eines Troubadours“ Blog 2017, www.jannisraptis.com)

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