Einen angenehmen Wochenstart, liebe Leserschaft!

Die Institution namens Woche räkelt sich genüsslich im spärlichen Licht der trügerischen Wintersonne. Hah! Welch eine Farce!

Hattest du heute schon deine Ration?

Vergiss nicht: „Du sollst niemanden Freund oder Feind nennen, wenn du nicht vorher einen Scheffel Salz mit ihm geteilt hast.“

*Mysteriöses Schweigen*

Die Westbahn schlängelt sich gerade durch das Winterwunderland Oberösterreichs und ich liege auf der gepolsterten Couch und blogge. Vor mir sitzt ein ganz und gar eigenartiges Fräulein, ich stufe es als britische Schauspielstudentin ein.

Ihre weiße Haut ist papierdünn, ihre dünnen Lippen farblos, das knabenhaft kurze Haar von schwacher Konsistenz. Ihre Augen jedoch nehmen gut vierzig Prozent des schmalen Gesichtes ein. Sie strahlen eisblau.

Mein Agent würd total auf sie stehen.

Ich jedoch starre auf den Bildschirm und schreibe. Für dich. Nicht, dass ich dafür Geld bekommen würde.

Jannis Raptis: Teilzeitmelancholiker, Vollzeitschläfer und ehrenamtlicher Blogger.

Sitzt du gerade in der Arbeit?

Wenn du mir, ohne nachzudenken, in 3 (!) Worten beschreiben müsstest, wie du dich gerade fühlst, welche wären es?

„Sehr geehrte Fahrgäste, wir erreichen den Bahnhof Amstetten.“

Gott, bin ich froh, nicht hier zu wohnen.

Nichts für ungut.

 

Findest du eigentlich auch, das Zugfahren zu den magischsten Arten des Reisens gehört?

Wälder, Felder und Berge gleiten an dir vor vorbei und du kannst das Geschehen nicht aufhalten. Du sitzt einfach nur da und beobachtest deine Gedanken.

Außerdem habe ich jedes Mal, wenn ich in den Zug steige, das Gefühl, ich bin Harry Potter.

Und das ist ein schönes Gefühl.

Schick mir bei Gelegenheit doch ein Eisenbahn-Selfie, wenn du Lust hast!

Die Lokomotive!

Der Zuch fährt ein!

Erinnerst du dich noch an die absurde LSD-Serie für Kinder namens „Thomas, die kleine Lokomotive“?

Ahahaha, ich lache gerade laut.

Was war das nur für ein Scheiß! So richtig depressiv und düster.

Fast so arg, wie die kommunistischen Zeichentrick-Serien aus den 70ern. Als da wären „Schuh und Schuhband, ohne einander sind sie nutzlos“ oder „Lollek und Bollek, zwei Fäuste für Stalin“.

Haha, unfassbar!

Ich lache gerade sehr laut.

Danke!

Schönen Tag noch und vergiss nicht:

„Du soll einen Menschen nicht Freund oder Feind nennen, wenn du nicht vorher einen Scheffel Salz mit ihm geteilt hast.“

 

(Jannis Raptis, „Ansichten eines Troubadours“ Blog 2017, www.jannisraptis.com)

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