Ansichten eines Troubadours, November 2018: „Augen zu und durch“

Kaiserwetter.

Unendliche Weiten. Ein weiterer November hat sich widerwillig der Vergangenheit ergeben und seinem Nachfolger – dem diensteifrigen Nachtwärter namens Dezember – den Weg geebnet. Nun ist es soweit. Das Jahr 2018 gilt bald offiziell als vorüber. Und ein weiterer Troubadour, der sich Tag und Nacht wundert, auf welche Weise er denn hierher gelangte, greift betroffen zur Laute, um eine Serenade anzustimmen, die trister nicht sein könnte. 

Was ist auch schmerzhafter als der Blick auf das sich stetig drehende Rad der Zeit? Let’s face it: Hier kommt niemand lebend raus. Es ist und bleibt ein Spiel und je ernster wir es nehmen, desto weiter entfernen wir uns von der Wirklichkeit. 

Die letzten zwei Jahre – so alt ist tatsächlich auch schon dieser Blog! (Danke, falls du ihn noch immer abonniert hast!) – waren  für mich persönlich eine harte Zeit. Ich kehrte aus Amerika zurück und musste schnell einsehen, dass es sich bei meinen Plänen um keinen Halbjahres- und auch nicht um einen Jahresplan handelte. Ich wurde auf die Probe gestellt und unter Schmerzen erlernte ich die wichtige Tugend namens Geduld. Nach 24 Monaten der Arbeit, der Vorbereitung und des endlosen Gebens, Gebens, Gebens sehe ich nun endlich ein Licht am Ende des Tunnels und ich wage jene Aussage zu tätigen, die uns allen oftmals zum Verhängnis wurde: Das kommende Jahr wird MEIN Jahr! *lacht*

Nun. Das Leben ist kein Wunschkonzert. Aber sobald wir Individualisten und Eskapisten eingesehen haben, dass wir einzig ZU UNS stehen müssen und sobald wir laut und klar rufen: „Ich bin nicht hier, um mich zu fügen, sondern um zu erschaffen“, fällt ein Großteil der Last von uns ab. „Ich weiß, wer ich bin und deshalb leide ich“, gefällt mir deutlich besser als: „Ich bin verloren im Strudel einer verkommenen Vetternwirtschaft degenerierter Inzüchtler.“ 

Ihr seid Diamanten in einem Kohlehaufen! Euer Licht scheint hell. Erkennt das. Liebt euch. Fürchtet nicht den scheußlichen Moloch namens „Masse“. Verfolgt eure Träume, selbst wenn das bedeutet, alles andere aufzugeben. Die Zukunft beginnt in jeder Sekunde. Jetzt.

Jetzt.

Jetzt ist der Moment.

Es gibt kein Zurück. Wer erfasst hat, was er ist, der wird seinen Weg zwangsläufig gehen oder aber für den Rest seines Lebens leiden. Niemand kann dich zwingen, deine Individualität aufzugeben und dich dem grässlichen Alltag einer verkommenen Gesellschaft anzuschließen. Wenn neunzig Prozent der Gesellschaft verblödet ist, wie soll dann eine Demokratie funktionieren? Wenn die Massenmedien nicht darauf aus sind, die Wahrheit zu verbreiten, sondern Propaganda, wie soll dann eine Gesellschaft intakt bleiben? Wenn Radio, TV und jede Form der Massenunterhaltung den Verstand des Menschen lähmen, anstatt ihn zu fordern, wie soll das Wesen dann aufsteigen?

Machen wir uns nichts vor. Es ist ein hoffnungsloses Experiment und ein Ort des Schreckens. Gerade deshalb denke ich, dass es umso wichtiger wäre, auf ALLES zu pfeifen und seinen Weg beinhart zu verfolgen! Was haben wir schon zu verlieren?

Glaubst du, der Tod würde uns Angst machen, wenn wir es anders gelernt hätten?

Ganz im Gegenteil. Der Gedanke, hier weiterzureisen, klingt doch wunderschön und süß? Drum lasst uns den Kampf bis zuletzt kämpfen. Es gibt keinen Grund, zu zögern. Packen wir den Stier bei den Hörnern, verfolgen wir beinhart unsere allzu menschlichen Träume und schauen wir, dass wir diese unter einem Hut mit unseren Weltverbesserungsvorschlägen bringen. Ich für mein Teil möchte die Welt besingen und ihr schöne Bilder schenken; das ist mein kleiner Beitrag.

Welcher ist der Deine? 

Glaube an dich. Ich tu’s bereits!

Und, um mit den Worten Eckhart Tolles abzuschließen:

„Life isn’t as serious as the mind makes it out to be.“

In diesem Sinne. Kämpft, liebt, feiert und freut euch auf das “danach” (Zeit ist hier auch nur ein Begriff), ohne jedoch das Hier und Jetzt zu ignorieren. Ich bin froh, auch schon einen einzigen Tag gelebt zu haben. 

Ziehen wir die Sache jetzt so professionell wie möglich durch.

Das war’s fürs Erste. Nächsten Monat gibt’s hoffentlich mehr.

 

Alles Liebe

Dein Troubadour

 

 

PS: Zögere nicht, mir auf allen möglichen „sozialen Medien“ unter „Jannis Raptis“ zu folgen, wenn du im Bilde bleiben möchtest!

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