Ansichten eines Troubadours, Woche 17: „Drei Lehrerinnen auf Abwegen“, Tag 2.

Einen wunderschönen Dienstagabend, liebe Leserschaft!

Na, wie läuft die Woche denn so?

Ich find’s total schön, dass die Sonne wieder scheint. Nicht, dass ich das Haus tagsüber verlassen würde, aber allein die Lichteffekte, die ich vom Fenster aus beobachte, machen schon 80% meiner Stimmung aus.

Was treibst du heute Abend? Lust auf `nen Drink?

Ich schaue ins Loop, wo mein Kumpel Geri Stenzl ein Set von Modern Jazz zum besten geben wird. Komm mit!

Nachdem ich soeben das Manuskript zu meinem Roman an eine Agentur geschickt habe und höllisch nervös bin, brauche ich dringend einen Whisky und dazu heftiges Outside-Spiel.

Drück mir die Daumen!

Im Übrigen denke ich, dass heute ein guter Tag ist, um sich dem Jazz hinzugeben, nachdem eine DER Jazzgitarren-Ikonen schlechthin gestern Abend von uns gegangen ist.

R.I.P. Larry Coryell.

Wie ein Freund und Kollege von mir heute so schön sagte: „You know you’re getting old when more and more of your idols leave the stage.“

Viel mehr habe ich jetzt auch nicht zu sagen, außer: Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik. Deshalb geb’ ich mir jetzt einen vielversprechenden jungen Jazzer und trink dazu einen doppelten Singlemalt ohne Eis. Dabei werde ich mir die jungen Studentinnen ansehen, mir durch das schüttere Haar fahren und selbstgefällig zu mir selbst sagen: „Yeah! Ich werd’ immer älter, aber die Chics bleiben gleich alt.“

Prost!

 

(Jannis Raptis, „Ansichten eines Troubadours“ Blog 2017, www.jannisraptis.com)

 

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