Ansichten eines Troubadours, Woche 17: „Drei Lehrerinnen auf Abwegen“, Tag 5.

Hallöchen!

Tja, wie’s aussieht, sind nicht nur die drei Lehrerinnen auf Abwegen, sondern auch Jannis Raptis, der Tag 4 seines täglichen (!) Blogs verpasst hat. Ohje! Krieg ich jetzt eine Gehaltskürzung?

Haha, der war gut!

Heute ist ein sehr besonderer Tag! Denn heute habe ich mit sechs Freunden einen Herr-der-Ringe-Marathon geplant! Special Edition und Blue-Ray. Keine Gefangenen. Tatsächlich ist es über 4 verdammte Jahre her, dass ich diesen Film geschaut habe! 4 Jahre! Dabei sah ich den Film davor circa ein Mal wöchentlich.

Allerdings war diese Beziehungspause durchaus geplant. Ich wollte loslassen, vergessen, um schließlich wieder voll eintauchen zu können.

Ich bin schon total aufgeregt. 12 Stunden in Mittelerde! Yeah.

Wie geht’s dir so? Wie war dein Freitag? Bist du auch so unfassbar verkatert?

Weißt du, was ich glaube?

Ich glaube, dass diese Klimawechsel sich sehr stark auf den Körper auswirken. Ich konsumierte gestern Abend nicht viel mehr als sonst, spürte aber mindestens die dreifache Wirkung. Auch bin ich tagsüber außerordentlich träge und müde.

Das sind diese abrupten Wetterwechsel.

Der menschliche Körper ist doch weitaus empfindlicher, als wir annehmen.

Erzähl das dem Single Malt, der noch in meinen Venen geistert! *lacht*

Ich betrank mich mit meinem ehemaligen Klavierlehrer auf dem Konzert dreier griechischer Freunde. Dabei betrachtete ich die Gazellen, hinterfragte die Monogamie und die unnatürlichen Systeme, in die wir hineingeboren werden, lauschte den verminderten Arpeggios meiner Kollegen und gab mich dem Sog des Freitags hin.

Ein gutes Gefühl.

Ich lernte einen Theologen kennen, der mir gefiel, etliche Griechinnen, die mir auch ein bisschen gefielen, eine sehr sympathische Deutsche, die den Gentleman in mir weckte und einen Türken, dessen Schnurrbart hervorragend gepflegt war.

Gute Zeiten.

Endlich mal wieder ein wenig Trost!

Nächstes Mal gehen wir zusammen hin. Die Band heißt „Klika“ und sie starten einen  – meiner Meinung nach sehr gelungenen – Versuch, den sehr alten Rembetiko wiederzubeleben. Dabei erschaffen sie auch ein Klangbild, das die 20er und 30er hommagiert, ohne aufgesetzt zu wirken.

Klika gelingt es, den Zuhörer in eine andere Zeit zu versetzen.

Bravo!

Check die Jungs aus, lieber Leser!

Also dann.

Vielmehr habe ich auch nicht zu erzählen.

Naja, eigentlich schon. Aber leider dürfen meine Lieblingsgeschichten nicht in den öffentlichen Blog. *lacht*

#nohashtagsneeded #whiskey #night

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Ich wünsch dir ganz viel Spaß heute Abend, ein tolles Wochenende und viel Kraft und Inspiration bei Allem, was du tust! Liebe deine Nächsten, küsse deine Partner und Partnerinnen hemmungslos, schlafe lang, iss gut und viel, zieh deine beste Lederjacke an und dreh die Boxen deiner Musikanlage höher auf als sonst.

Du hast meinen Segen und meine Liebe.

Gott schütze dich!

 

(Jannis Raptis, „Ansichten eines Troubadours“ Blog 2017, www.jannisraptis.com)

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